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Meik Brauer erklärt das Imposter-Syndrom: Warum Erfolg oft ein Gefühl des Betrugs ist

Erfolg ist ein Ziel, das viele von uns anstreben. Doch was passiert, wenn wir trotz Erfolgen das Gefühl haben, dass wir eigentlich Betrüger sind und unseren Erfolg nicht verdient haben? Das Imposter-Syndrom ist ein verbreitetes Phänomen, das genau diese Gefühle hervorruft. Doch es gibt Wege, wie Coaching dabei helfen kann, dieses Hindernis zu überwinden und das volle Potenzial zu entfalten.


Imposter-Syndrom verstehen
Meik Brauer: "Das Imposter-Syndrom - Der unsichtbare Feind des Selbstvertrauens"

Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass dein Erfolg nur Glück oder Zufall war und dass du eigentlich nicht so kompetent bist, wie andere denken? Oder zweifelst du oft an deinen Fähigkeiten und hast das Gefühl, dass du bald als Betrüger entlarvt wirst?


Wenn ja, könntest du unter dem Imposter-Syndrom leiden, einem weit verbreiteten Phänomen, das Menschen jeden Alters und jeder beruflichen Stufe betrifft.





Was ist das Imposter-Syndrom?

Das Imposter-Syndrom bezeichnet ein Phänomen, bei dem Menschen, trotz objektiver Erfolge und Qualifikationen, das Gefühl haben, Betrüger zu sein und ihren Erfolg nicht verdient zu haben. Sie internalisieren ihre Erfolge nicht und glauben, dass sie nur Glück oder äußeren Umständen zu verdanken sind, nicht ihren eigenen Fähigkeiten oder Anstrengungen. Dies führt oft zu Selbstzweifeln, Angst vor Entlarvung und einem ständigen Druck, die eigenen Leistungen zu beweisen.


Symptome des Imposter-Syndroms

Die Symptome des Imposter-Syndroms können vielfältig sein und variieren je nach Person und Situation.


Einige häufige Anzeichen sind:

  1. Perfektionismus: Betroffene setzen sich oft hohe, unrealistische Standards und sind nie zufrieden mit ihren Leistungen.

  2. Angst vor Versagen: Sie fürchten, dass ihre Unzulänglichkeiten entdeckt werden und dass sie scheitern könnten.

  3. Abwertung eigener Leistungen: Sie schreiben ihren Erfolg äußeren Umständen oder Glück zu und fühlen sich nicht wirklich kompetent.

  4. Übermäßige Arbeitsbelastung: Um ihren vermeintlichen Mangel an Fähigkeiten zu kompensieren, arbeiten sie übermäßig hart und setzen sich unter Druck.


Wie kann Coaching helfen?

Coaching kann eine wirksame Methode sein, um das Imposter-Syndrom zu überwinden und das Selbstvertrauen zu stärken. Hier sind einige Wege, wie Coaching dabei helfen kann:

  1. Selbstreflexion: Durch gezielte Fragen und Gespräche mit einem Coach können Betroffene ihre Denkmuster und Überzeugungen erkennen und hinterfragen.

  2. Ressourcenidentifikation: Coaches helfen dabei, die eigenen Stärken und Erfolge anzuerkennen und zu nutzen, um Selbstzweifel zu überwinden.

  3. Realistische Ziele setzen: Indem realistische Ziele und Erwartungen gesetzt werden, lernen Betroffene, sich selbst realistisch zu bewerten und den Druck zu verringern.

  4. Umgang mit Misserfolgen: Coaches unterstützen dabei, Misserfolge als Lernchancen zu sehen und nicht als Bestätigung für das Imposter-Syndrom.


Schritte zur Überwindung des Imposter-Syndroms

Neben Coaching gibt es auch einige Schritte, die Betroffene selbst unternehmen können, um das Imposter-Syndrom zu überwinden:

  1. Selbstreflexion: Reflektiere regelmäßig deine Gedanken und Überzeugungen über dich selbst und deine Fähigkeiten.

  2. Stärken betonen: Anerkenne und feiere deine Erfolge und Stärken, anstatt sie herunterzuspielen oder zu ignorieren.

  3. Realistische Ziele setzen: Setze dir Ziele, die herausfordernd, aber erreichbar sind, und feiere auch kleine Erfolge auf dem Weg dorthin.

  4. Unterstützung suchen: Sprich mit Freunden, Familie oder einem Coach über deine Gefühle und Herausforderungen.


Das Imposter-Syndrom ist kein seltenes Phänomen, und viele erfolgreiche Menschen haben damit zu kämpfen. Durch Selbstreflexion, Unterstützung und gegebenenfalls Coaching können Betroffene lernen, ihre Fähigkeiten und Erfolge anzuerkennen und das Vertrauen in sich selbst zu stärken.


Erinnere dich daran, dass du nicht allein bist und dass es Wege gibt, um dieses Gefühl der Selbstzweifel zu überwinden.


Ein Artikel von Meik Brauer, 27.03.2024

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